Frauen stärken – Lebensgrundlagen sichern

Wo Rohstoff abgebaut wird, ist auch immer die lokale Bevölkerung betroffen, ganz besonders auch Frauen. Sie arbeiten als Kleinschürferinnen und Bäuerinnen. Wenn ihre Männer auf Arbeitssuche weggehen, bleiben sie als alleinerziehende Mütter zurück. Als Verantwortliche für das Überleben der Familien sind sie besonders auf die natürlichen Lebensgrundlagen wie Land und Wasser angewiesen. 

Der Bau von Strassen und Kraftwerken zerstört jedoch nicht nur die Umwelt, sondern bedroht auch die Lebensgrundlagen und Gesundheit der Menschen. Die Anliegen von Frauen wer-den von Regierungen, Rohstoffunternehmen und ihren eigenen Gemeinden kaum berücksichtigt. Sie besitzen keine Landrechte, sind ausgeschlossen von Verhandlungen und somit besonders betroffen von den Folgen des Rohstoffabbaus. WoMin (Women und Mining) ist ein Netzwerk, mit dem Ziel, die Auswirkungen des Rohstoffabbaus auf Frauen in Afrika sichtbar zu machen. 

Das Projekt stärkt afrikanische Frauen, die sich als Bäuerinnen, Arbeiterinnen oder Mütter in ihren Gemeinden für den Schutz der Lebensgrundlagen engagieren und sich für ihre Rechte wehren.

WoMin sucht nach alternativen, nachhaltigen Modellen zum Rohstoffabbau. Modelle, die den Bedürfnissen der Bevölkerung gerecht werden und nicht den Profit der multinationalen Unternehmen im Fokus haben.