Selbsthilfe gegen schwindende Ressourcen

Senegal zählt zu den ärmsten Ländern der Welt. Von den 15 Mio. Einwohnerinnen und Einwohnern lebt ein Viertel unter der absoluten Armutsgrenze und muss mit weniger als CHF 1.– am Tag auskommen.

Zunehmende Trockenheit, unregelmässige Regenzeiten und die Ausbreitung von Wüsten gefährden die Ernährungssituation auch für die Gesamtbevölkerung immer mehr. Viele Bauernfamilien geraten in Schuldenfallen, weil mehr Dünger, Pestizide und teures Saatgut gekauft werden müssen.

In diesem Selbsthilfeprojekt wurden Solidaritätskassen – sogenannte «Kalebassen» gegründet, in welche Dorfbewohnerinnen und Dorfbewohner regelmässig Geld einzahlen, um sich in Notlagen zinsenfrei helfen zu können. Zusätzlich bewirken diese «Kalebassen» eine intensive Vernetzung zum Austausch von Wissen und zur nachhaltigen Bewirtschaftung von Feldern und Lagerräumen.

Dieses Projekt will 80 neue Solidaritätskassen aufbauen und lokale Netzwerke besonders fördern.