Bessere Lebensbedingungen für Rohingya und Einheimische

Rund eine Million aus Myanmar geflüchtete Rohingya leben in Bangladesch, im grössten Flüchtlingslager der Welt. Die Bedingungen sind prekär, an eine baldige Rückkehr ist nicht zu denken. Durch die Aufnahme der Flüchtlinge haben viele Einheimische einen Teil ihrer Lebensgrundlagen und ihres Einkommens verloren. Das Projekt soll zur Verbesserung der Lebensbedingungen beider Bevölkerungsgruppen beitragen und ihr friedliches Zusammenleben fördern.

Rohingya-Familien lernen, nährstoffreiche Pflanzen anzubauen und erhalten geeignetes Saatgut. So können sie sich gesünder ernähren.

Einheimische Familien können dank Saatgut und landwirtschaftlicher Beratung ihre Erträge und Produktevielfalt steigern und somit ihr Einkommen verbessern.

Mit dem Bau von Gemeinschaftslatrinen wird die Hygienesituation in einem Teil des Lagers verbessert, mit dem gewonnenen Biogas können die Gemeinschaftsküchen betrieben werden.