Niger ist ein Land in der Sahelzone, in dem die Mangelernährung von Kindern extrem hoch ist. Als Folge erkranken viele Kinder an Malaria, Masern, Durchfall und Atemwegsinfektionen. Der Süden des Landes ist besonders dramatisch betroffen. Dort setzt sich Ärzte ohne Grenzen intensiv für die Gesundheitsförderung von Kindern unter 5 Jahren ein. Gleichzeitig werden Präventionsmassnahmen verstärkt, um Krankheiten früher zu erkennen und die Lebenssituation der Menschen zu verbessern.
Um dies zu erreichen, bietet Ärzte ohne Grenzen kostenlose medizinische Versorgung durch ausgebildete Helferinnen und Helfer auf Gemeindeebene an. In ambulanten Gesundheitszentren sowie im Spital von Magaria werden Kinder akut versorgt. Unsere Projektförderung bewirkt eine gesicherte Bereitstellung therapeutischer Nahrung und ermöglicht den Betrieb von mobilen Ambulanzen und eine gesicherte Beförderung von Patientinnen und Patienten ins Spital.