Haiti leidet schier endlos – wir können Hoffnung teilen

Anarchie, Korruption, Kontrolle durch kriminelle Banden, tägliche Entführungen und Morde, Vertreibung und Plünderung. Dazu kommen verheerende Naturkatastrophen, Klimawandel und ungeeignete Anbaumethoden für die Eigenversorgung. Die Gründe für die scheinbar endlose Krise auf Haiti sind vielfältig. Fest steht: Momentan ist die Ernährung von 3,6 Millionen Menschen gefährdet.

Zusammen mit unserem Partner Fastenaktion Luzern unterstützen wir die ärmste Bevölkerung Haitis zweifach: Einerseits wird Saatgut, etwa für Bohnen, Erbsen oder Yams verteilt. Gleichzeitig lernen die Menschen agrarökologische Anbaumethoden, um ihre Nahrungsmittel selbst zu produzieren. So kann die Bevölkerung trotz der Krise anpflanzen und später ernten.

Als zweites Projektziel wird Gemeinschaftsarbeit unterstützt und es werden Solidaritätsgruppen etabliert. Dies vor allem zur Verbesserung der Infrastruktur, etwa die Reparatur eines Bewässerungskanals, der Erosionsschutz bei Feldern oder die Wiederaufforstung. Aber auch, um sich in Notlagen gegenseitig auszuhelfen.